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Das Binntal
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Das Binntal PDF   Drucken 

Seit bald 125 Jahren dient das Hotel Ofenhorn Mineralienfreunden und Bergwanderern als zentraler Ausgangspunkt für die Erkundung des Binntals. Das Tal birgt zahlreiche verborgene Schätze in einer einmalig intakten Kulturlandschaft.

1964 hat die Bevölkerung von Binn beschlossen, den grössten Teil ihres Tales unter Naturschutz zu stellen. Dank dieser Weitsicht und der rücksichtsvollen Raumplanung verfügt das Binntal heute über kulturelle und natürliche Werte, die ihresgleichen suchen. Sie bilden das Herzstück des Landschaftsparks Binntal.

Als Tal der Mineralien geniesst Binn einen internationalen Ruf. 200 der 300 bekannten Mineralien der Schweiz kommen im Binntal vor. Darunter mehr als ein Dutzend Arten, die bisher nirgendwo sonst auf der Welt gefunden wurden, zum Beispiel der Lengenbachit, der den Namen der bekannten Fundstelle trägt.

Die alten, von der Sonne geschwärzten Holzhäuser in Schmidigehischere, Wilere und Fäld sind derart gut erhalten, dass den drei Ortsbildern eine nationale Bedeutung zukommt. 1985 erhielt Binn den schweizerischen Landschaftsschutzpreis zugesprochen.

Das Binntal verfügt über eine Vielfalt von unterschiedlichsten Lebensräumen. Eine artenreiche Flora und Fauna: lebt in den Mooren, Bergseen, Felsensteppen, Schluchten, Wäldern und Magerwiesen, darunter manche botanische und zoologische Rarität, beispielsweise die Walliser Levkoje oder die rötliche Bernsteinschnecke.

150 Kilometer bestens unterhaltene Wege laden vom Frühjahr bis spät in den Herbst zu Spaziergängen, Wanderungen und Bergtouren ein. Fünf Passübergänge führen ins benachbarte Piemont in den Naturpark Veglia-Devero. Dank des neuen Winterwanderwegs kann die Natur im Binntal seit kurzem auch in der kalten Jahreszeit genossen werden.

 


Literaturhinweis:
Binntal Tourismus: „Wandern im Binntal“, Juli 2005, 130 Seiten. Mit 30 ausführlichen Wandervorschlägen und Hintergrundkapiteln zur Flora, Urgeschichte und Geschichte, Siedlungen und Mineralien des Tales, zu beziehen für Fr. 19.50 (zuzüglich Porto) bei Binntal Tourismus Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam geschützt. Zur Anzeige muss Javascript aktiviert sein. oder in den Buchhandlungen im Oberwallis.
 
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