| Hotel Ofenhorn |
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Alle wichtigen Informationen zum aktuellen Betrieb des Hotels Ofenhorn erfahren Sie für den Sommer unter www.ofenhorn.ch und für Weihnacht/Neujahr unter www.ofenhorn-winter.ch . Im Jahr 1883 öffnete das Hotel Ofenhorn im Weiler Schmidigehischere in Binn seine Tore. Als einfaches Berghotel im Stil der Belle Epoque gebaut, empfing es in den ersten Jahren vorab Gäste aus England – unter ihnen auch den spätere Premierminister Winston Churchill. Während drei Generationen führte die Familie Schmid den Betrieb und erlebte eine wechselvolle Geschichte. Nur dank dem unermüdlichen Einsatz aller Familienmitglieder konnte das Hotel Ofenhorn schwierige Zeiten überstehen, insbesondere die beiden Weltkriege, als die Gäste urplötzlich ausblieben. Anfangs der siebziger Jahre übernahm eine regionale Entwicklungsorganisation das Hotel Ofenhorn. Schon nach wenigen Jahren zeigte sich, dass die Wirtschaftlichkeit gering und der Erneuerungsbedarf riesig war. Mitte der achtziger Jahre stand das Hotel vor dem endgültigen Aus. Die Bevölkerung von Binn, die Gemeinde, die Burgerschaft und zahlreiche Freundinnen und Freunde aus der ganzen Schweiz wollten die Schliessung des einzigen Hotels im Tal nicht hinnehmen. Sie gründeten im Jahr 1987 die Genossenschaft Pro Binntal, zeichneten Anteilscheine und sammelten Geld. Mit vereinten Kräften gelang es, das traditionsreiche Hotel Ofenhorn zu retten und zu sanieren. Dach, Fenster und Fassade wurden stilgerecht und zeitgemäss erneuert. Die Küche und 7 der 35 Zimmer konnten erneuert werden.
Bei der Innenrestaurierung in den Wintern 2007/08 und 2008/09 konnten das Kellergeschoss und der grösste Teil des Erdgeschosses (Restaurant, Walliser Stube, Gang, Empfangsbereich) stilvoll restauriert werden. Auch im ersten Obergeschoss konnten vier Zimmer im Stil der Belle Epoque hergerichtet werden. Im zweiten un dritten Obergeschoss wurden acht weitere Zimmer restaurier. Dokumente zum Hotel Ofenhorn Festschrift "100 Jahre Hotel Ofenhorn" , 1983, Texte zur Geschichte des Hotels und des Binntals. |

