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Hier informieren wir Sie regelmässig über den aktuellen Stand der Arbeiten.
15. Januar 2010
Bau-archäologische Sondierungen im Salle à manger
Im Auftrag der kantonalen Denkmalpflege hat der Restaurator Roland Lochmatter an den Wänden und an der Decke des Speisesaals bau-archäologische Untersuchungen vorgenommen. Dabei kamen Architekturbänder am Rand der Decke und in mehreren Fensterleibungen zutage. Auch zeigte sich, dass mindestens einer der beiden Wandkamine, die hinter einer Isolationsschicht versteckt sind, sich in gutem Zustand befindet und mit geringem Aufwand wieder instand gestellt werden kann.
Die Baukommission der Genossenschaft Pro Binntal plant die Restaurierung des Saals. Doch sollte dabei nicht nur den Anforderungen der Denkmalpflege entsprochen werden, sondern auch eine akustische Sanierung vorgenommen werden. Sobald mehr als dreissig Leute im grossen Saal essen und reden, wird es nämlich rasch einmal laut und ungemütlich.
Wenn es die finanzielle Lage und der betriebliche Ablauf erlauben, wird die Genossenschaft Pro Binntal die Restaurierung des Speisesaals im Herbst 2010 an die Hand nehmen.
20. Mai 2009
Acht weitere Zimmer sind restauriert
Während der Wintermonate wurde im Hotel Ofenhorn fleissig gearbeitet. Im Nordtrakt aus dem Jahr 1897 konnten insgesamt acht Zimmer restauriert werden. Drei Zimmer wurden mit Tapeten im alten Stil wieder hergerichtet. In vier Zimmern im zweiten Stock wurden die ursprünglichen Verzierungen (so genannte Architekturbänder) fachmännisch restauriert. Eine Besonderheit sind die vom Architekten Dalcher entworfenen Nasszellen in Form von Glaskabinen.
25. November 2008
Restaurierung von sechs bis zehn Zimmern
Der Vorstand der Genossenschaft Pro Binntal hat an seiner ordentlichen Sitzung beschlossen, im Winter 08/09 sechs bis zehn weitere Zimmer im zweiten und dritten Stock zu restaurieren. Damit wäre der Nordtrakt des Hotels bis zum Start der Sommersaison vollständig erneuert. Die anderen Erneuerungsarbeiten (Zimmer im Südtrakt, Salle à manger, Treppenhaus, Garderobe) müssen vertagt werden, bis die entsprechenden finanziellen Mittel gefunden sind.
7. Juni 2008
Fortsetzung der Innenrestaurierung im Winter 08/09
An der Mitgliederversammlung der Genossenschaft Pro Binntal vom Samstag 7. Juni stellte der Vorstand die zweite Etappe der Innenrestaurierung vor. Je nachdem, wie viele Mittel bis im Herbst geäufnet werden können, sollen im Winter 2008/09 weitere Gästezimmer in den oberen Stockwerken, die Garderobe im Untergeschoss m die Gänge und das Treppenhaus renoviert bzw. restauriert werden. Wünschbar wäre auch die Neu-Möblierung und Restaurierung des grossen Saals sowie eine Auffrischung des Lesesaals. Auch das Unterdach könnte - mit verhältnismässig wenig Aufwand - als multifunktionaler Raum gestaltet werden.
30. Mai 2008
Innenrestaurierung (1. Etappe) fristgerecht abgeschlossen
Auf Ende Mai konnte die erste Etappe der Innenrestaurierung erfolgreich abgeschlossen werden. Der Empfangsbereich, das Restaurant, die Walliserstube und vier Zimmer im ersten Stock erstrahlen neu im alten Glanz der Belle Epoque. Ein komfortabler, rollstuhlgängiger Lift erschliesst das gesamte Gebäude. Im Untergeschoss stehen den Gästen zeitgemässe sanitäre Anlagen zur Verfügung. Die neue Holzschnitzelheizung im unterirdischen Gebäude neben dem Hotel sorgt für Wärme und Warmwasser.
5. Mai 2008
Bauarbeiten schreiten zügig voran
Die Restaurierung der Innenräume des Hotels Ofenhorn schreiten planmässig voran. Inzwischen sind die alten Bretterböden aufgefrischt und die Wände und Decken im Erdgeschoss restauriert. Der Lift ist eingebaut. In den nächsten vierzehn Tagen werden die sanitären Anlagen in den beiden Nasszellen im Untergeschoss und im ersten Stock montiert. Büffetanlage, Bar und und Réceptionsmöbel sind unterwegs.
Bis zur Wiedereröffnung am 30. Mai wird die erste Etappe der Innenrestaueriung abgeschlossen sein. Die Räume im Erdgeschoss dokumentieren die Geschichte des Hotels Ofenhorn dokumentieren: Biedermeier-Dekors an den Wänden im Restaurant aus dem Gründerjahr 1883, Jungendstil-Dekors an der Decke im Empfangsbereich und Walliser Stubji im "Landi-Stil" aus dem Jahr 1946. Auf den Sommer hin stehen vier "Nostalgiezimmer" mit historischer Ausstattung den Gästen zur Verfügung.
15. März 2008
Erfolgreicher Versuchsbetrieb der neuen Holzheizung
Zum ersten Mal wurde die neue Holzschnitzelfeuerung in Betrieb gesetzt. Die Anlage funktioniert einwandfrei. Das Schweizer Fernsehen verfolgte die Bestückung des Depots und die Feuerung mit einem Kamerateam. Ein dreiminütiger Filmbeitrag zur Holzheizung in Binn wird am 20. April um 19.20 Uhr ausgestrahlt. Geschäftsführern Ursula Hilfiker-Tenisch erläutert de Bedeutung des Wärmeverbundes für das Bergdorf und den Forstbetrieb. Dank der finanziellen Unterstützung der Patenschaft für Berggemeinden kann sich die Gemeinde Binn am umweltfreundlichen, klimaneutralen Wärmeverbund beteiligen.
29. Februar 2008
Arbeiten laufen auf Hochtouren
Die Baukommission der Genossenschaft Pro Binntal trifft sich jeden Freitagmorgen mit dem Architekten Christian Imhoff und dem Bauführer Marco Imhof sowie Herrn Norbert Jungsten von der kantonalen Denkmalpflege zu Sitzung und Ortschau in Binn. Am 29. Februar konnte eine Zwischenbilanz über die ersten beiden Monate der Innenrestaurierung gezogen werden.
Die Bauarbeiten erfordern einen riesigen Koordinationsaufwand. Sie kommen - wie geplant - voran. Der Liftschacht vom Untergeschoss bis in den dritten Stock ist erstellt, die Wand zwischen Bistro (Restaurant) und Réception erstellt, die Kanalisation im Untergrund des Ganges im Keller saniert und der Boden der Toiletten im Untergeschoss betoniert. Die Baumeisterarbeiten sind damit abgeschlossen und die Maurer verlassen auf Ende Monat das Hotel.
Die Schreiner haben die Balken der Böden in den vier "Nostalgie-Zimmern" im ersten Stock verstärkt, die Zwischenräume isoliert und einen Zwischenboden verlegt. Der Boden im Walliser Stubji wurde im gleicher Art saniert. Nach Abschluss der Maler- und Gisperarbeiten werden die alten, inzwischen aufgefrischte Bretter an ihrem ursprünglichen Ort wieder eingebaut.
Der Restaurator Roland Lochmatter hat begonnen, die Verzierungen an der Decke der Réception (Friese und Pflanzenmotive) zu sichern und zu restaurieren. Im Bistro-Raum wird an den Wänden das Motiv aus der Gründerzeit (blaue und rote Figuren) wieder ans Tageslicht gebracht. Im Gang kann das farbige Fries an der Wand unterhalb der Decke grösstenteils erhalten bleiben. In mehreren Nostalgiezimmern sind unter der weissen Farbe farbige Deckenfriese gefunden worden. Auch diese bleiben in Zukunft sichtbar.
Die elektrischen und sanitären Leitungen im Untergeschoss, Erdgeschoss und im ersten Stock sind zum grössten Teil verlegt. Die Heizungsrohre werden in aufwändiger Arbeit zusammen geschweisst. Diese Arbeiten, wie wegen der Brandgefahr grösste Vorsicht erfordern, werden noch eine Weile dauern.
Bisher kam es zwei grösseren unvorsehbaren "Zwischenfällen": Nach der Entfernung des Holzbodens im Gang im ersten Stock zeigte sich, dass die Balken ob dem Speisesaal bis zu 8 Zentimeter durch hingen. Als sich mehrere Tritte der Steintreppe zwischen Erd- und Untergeschoss zu senken begannen, wurde entdeckt, dass die tragenden Balken darunter durch gefault waren. In aufwändiger Arbeit konnten die Schreinzer bzw. Maurer die Mängel beheben.
Schliesslich können die Passanten und Spaziergänger zwei auffällige Veränderungen an der Fassade des Hotels Ofenhorn fest stellen. Die Veranda an der Südseite erhielt ein Kupferdach, nachdem sie bald zwanzig Jahre nur mit Dachpappe bedeckt war. Und an der Nordfassade führt ein Kaminrohr vom unterirdischen Heizungstrakt bis übers Dach hinauf.
7. Januar 2008
Beginn der Restaurierung der Innenräume
Kaum verliessen die letzten Gäste am Samstag 5. Januar das Hotel, räumten Mitglieder der Pro Binntal die Möbel aus dem Restaurant, dem Walliser Stubji, der Réception und mehreren Zimmern. Am Montag begannen die Schreiner mit der Sanierung der Böden, Monteure brachen die Ölheizung und Tankanlage ab, Maurer besorgten die ersten Durchbrüche in den alten Mauern.
Als das dunkle Täfer weggenommen wurde, kamen im Raum vor der Réception Malereien im Jugendstil zum Vorschein. Die Denkmalpflege ordnete eine genaue Untersuchung der verschiedenen Farbschichten an. Darauf aufbauend soll das Farbkonzept für das Bistro (Restaurant) erarbeitet werden.
Ende Januar steht der Liftschacht und die Durchbrüche für die Toiletten im Untergeschoss sind erstellt.
8. November 2007
Unterirdischer Heizungstrakt steht
Knapp vor dem Wintereinbruch hat es die Baufirma Walpen AG geschafft. Das unterirdische Betongebäude, das in Zukunft die Feuerung, das Schnitzelsilo und einen Lagerraum für das Hotel (Container, Leergut, Möbel usw.) beherbergen wird, steht. Bereits ist das Dach mit Schotter und Erde zugedeckt, so dass der Spielplatz im Frühjahr wieder hergerichtet werden kann. Der Einbau der neuen Holzheizung erfolgt ab Januar 2008. Kurz nach dem Jahreswechsel wird auch die Innenrestaurierung des Hotels im Untergeschoss und im Erdgeschoss in Angriff genommen.
14. Oktober 2007
Baugrubenfest beim Hotel Ofenhorn
Pro Binntal lud die GenossenschafterInnen und die Bevölkerung auf den Sonntag, 14. Oktober zu einem Baugrubenfest mit Mittagessen und Unterhaltung. Rund 90 Personen genossen bei strahlendem Wetter und milden Temperaturen das festliche Mahl,im Gastgarten des Hotels. Der Talarchäologe Gerd Graeser erläuterte bei einer Führung durch das Regionalmuseum die Ur- und Frühgeschichte des Binntals. Der Erlös der Benefizveranstaltung war für die Restaurierung des Hotels bestimmt.
24. September 2007
Beginn der Aushubarbeiten für die Holzheizung
Am Montag begann die Firma Walpen AG mit den Bauarbeiten für die Holzfeuerungsanlage. Der Archäologe Gerd Graeser beobachtete die Arbeiten. Beim Aushub der Baugrube wurden überraschenderweise keinerlei archäologische Funde zu Tage gefördert.
11. Juli 2007
Archäologische Sondierarbeiten
Am Mittwoch, 11. Juli, führte der archäologische Dienst des Kantons Wallis auf dem Baugelände der künftigen Holzfeuerungsanlage Sondierarbeiten durch. Dabei wurden überraschenderweise keinerlei Funde zutage gefördert. Beim Bau des Hotels in achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts kamen wertvoller Schmuck, Gebrauchsgegenstände, Waffen usw. aus keltisch-römischer Zeit ans Tageslicht, die heute dank der Stiftung Graeser/ Andenmatten im Regionalmuseum in Binn bewundert werden können. Das Museum befindet sich in der ehemaligen Dependance, gleich neben dem Hotel.
9. Juni 2007
Provisorisches Bauprogramm vorgestellt
Der Vorstand informiert die GenossenschafterInnen an der Mitgliederversammlung über das provisorische Bauprogramm. Während des Sommers werden im Norden des Hotels archäologische Sondierungen vorgenommen. Mitte Oktober erfolgt hier der Spatenstich für den unterirdischen Heizungstrakt, der bis im Dezember im Rohbau stehen wird. Während des Winters 07/08 werden die neuen Toiletten eingebaut. Im Erdgeschoss werden Restaurant, Walliser Stubji, Eingangsbereich und Rezeption restauriert bzw. neu hergerichtet. Im ersten und zweiten Obergeschoss ist die Renovation von insgesamt neun Zimmern vorgesehen. Der neue Lift wird vom Erdgeschoss bis in den zweiten Stock führen.
Mai 2007
Heizungskonzept überarbeitet
Das Grobkonzept für den Wärmeverbund mit Holzfeuerung wird einer Qualitätsprüfung durch Andres Jenni unterzogen. Das Konzept und die Pläne wurden gemäss den Anregungen des Qualitätsmanagers überarbeitet. Der Architekt erstellte zuhanden der kantonalen Denkmalpflege ein umfangreiches Dossiers zur Restaurierung der Räume und der Möbel.
März 2007
Baukommission eingesetzt
Der Vorstand setzt eine dreiköpfige Baukommission ein, bestehend aus den Vorstandsmitgliedern Odilo Zumthurm (Präsident Pro Binntal), Rolf Imhof (Aktuar) und Andreas Weissen (Vorstandsmitglied). Die Kommission koordiniert in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten Christian Imhoff die Detailplanung des Projektes.
Februar 2007
Baubewilligung erteilt
Am 6. Februar hat die Gemeinde Binn der Genossenschaft Pro Binntal die Baubewilligung für die Erstellung der Holzschnitzelfeuerung im Norden des Hotels Ofenhorn erteilt. Die Baubewilligung ist drei Jahre lang gültig. Der Standort der Sonnenkollektoren - ob auf dem Dach der Veranda oder auf dem Dach des Regionalmuseums - ist noch nicht geklärt.
21. November 2006
Projektierung Holzfeuerung
Der Heizungsplaner Carlo Mathieu wird vom Vorstand beauftragt, das Projekt der Holzschnitzelfeuerung zu konkretisieren. Neben dem Hotel sollen auch drei Gebäude der Gemeinde Binn, das Schulhaus, das Regionalmuseum und die Antoniuskapelle an die neue Heizung angeschlossen werden.
10. November 2006
Treffen mit der Denkmalpflege
Die Verantwortlichen der Denkmalpflege des Kantons Wallis treffen sich mit der Baukommission und dem Architekten. Sie vereinbaren, die historisch wertvollen Bauelemente im Verlaufe des Monats Dezember aufzunehmen und in einer Dokumentation zusammen zu stellen. Diese Unterlage ist Bestandteil des Unterstützungsgesuchs an die kantonale und eidgenössische Denkmalpflege.
11. Oktober 2006
Baugesuch eingereicht
Die Genossenschaft Pro Binntal gibt bei der Gemeinde das Gesuch für den Bau der Holzschnitzelheizungsräume auf der Nordseite des Hotels ein. Da das Bauvorhaben in einer archäologisch bedeutsamen Zone steht und ein geschütztes Baudenkmal betreffen, müssen die zuständigen kantonalen Ämter zum Baugesuch Stellung nehmen. Für den Innenausbau ist kein formelles Baugesuch nötig, doch werden die Pläne in enger Absprache mit der kantonalen Denkmalpflege erstellt.
27. Juli 2006
Mandate Architektur und Bauleitung erteilt
Der Vorstand vergibt das Architekturmandat an Christian Imhoff aus Ernen, einen erfahrenen und ausgewiesenen Architekten historischer Gebäude. Mit der Bauleitung wird Marco Imhof aus Binn betraut.
14. Juni 2006
Anfragen für Offerten für Mandate
Sechs Architekten und drei Bauführer werden eingeladen, Offerten für die Planung und Umsetzung der Restaurierung einzureichen.
10. Juni 2006
Genossenschaft Pro Binntal beschliesst Restaurierung
Die GenossenschafterInnen der Pro Binntal beauftragen den Vorstand einstimmig, die Planung des Hotels Ofenhorn an die Hand zu nehmen.
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